Die Geschichte des Friesenpferdes
Im frühen Mittelalter wurde erstmalig durch den Erlass eines Regelwerks seitens der Obrigkeit die Zucht einheimischer Pferde ermöglicht. Als erster erließ Kaiser Karl der Große Gesetze, die die Pferdezucht betrafen. Allmählich entwickelte sich die Zucht einheimischer Pferde in verschiedene Richtungen, die sich durch deren verschiedene Verwendung herauskristallisierten. So unterschied man damals Reit-, Parade und Packpferde. Auch züchtete man damals eigens Pferde für den Turnierkampf, die sogenannten Streitrosse, die so stark sein mussten, dass sie die Last eines Ritters in voller Rüsrung aushalten konnten. Zu jener Zeit war überall bekannt , dass die besten Streitrösser an den Küsten der Nordsee zu finden waren. Es handelte sich um das Friesenpferd

Wilhelm der Eroberer setzte am 14. Oktober 1406 in der Schlacht von Hastings Pferde ein, die eine große Ähnlichkeit mit Friesenhengsten aufweisen. Auf unzähligen Abbildungen von Rittern und Edelleuten auf Turnierplätzen ist dieses starke und dennoch elegante Pferd, das als Friesenpferd bekannt war, zu sehen.
Sehr wahrscheinlich sind im Verlauf der Kreuzzüge Friesenpferde mit arabischen Hengsten gekreuzt worden. Die heimkehrenden Kreuzritter saßen nur in seltenen Fällen auf jenem Pferd, mit dem sie zum Kreuzzug aufgebrochen waren. Die Kreuzritter erbeuteten viele arabische Hengste, und später wurden viele Pferde getauscht, gehandelt und gestohlen. Trotz des morgenländischen Einflusses während der Kreuzzüge blieb die elegante, wenngleich ziemlich schwere äußere Erscheinung einheimischer Pferde erhalten. Das leicht geschwungene Nasenprofil des Friesen wird wohl ein Überbleibsel des arabischen Einflusses aus jener Zeit sein. Dieses schwere Pferd ist noch lange Zeit nach Erfindung des Schießpulvers im Jahre 1338 als Kriegspferd par excellence eingesetzt worden.
Der Friese ist und bleibt ein Pferd zum Präsentieren. Der sächsische Kurfürst Johann Friedrich ritt 1554 auf einem friesischen Hengst zum Reichstag nach Speyer. Auch drei Jahre später saß Johann Friedrich in der Schlacht bei Mühlberg auf demselben Hengst. Damit zog er die Aufmerksamkeit dermaßen auf sich, dass Kaiser Karl V. den Mann von weitem an seinem Pferd erkannte. Offenbar war bereits zu dieser Zeit ein friesischer Hengst eine besondere Erscheinung!

Wilhelm der Eroberer setzte am 14. Oktober 1406 in der Schlacht von Hastings Pferde ein, die eine große Ähnlichkeit mit Friesenhengsten aufweisen. Auf unzähligen Abbildungen von Rittern und Edelleuten auf Turnierplätzen ist dieses starke und dennoch elegante Pferd, das als Friesenpferd bekannt war, zu sehen.
Sehr wahrscheinlich sind im Verlauf der Kreuzzüge Friesenpferde mit arabischen Hengsten gekreuzt worden. Die heimkehrenden Kreuzritter saßen nur in seltenen Fällen auf jenem Pferd, mit dem sie zum Kreuzzug aufgebrochen waren. Die Kreuzritter erbeuteten viele arabische Hengste, und später wurden viele Pferde getauscht, gehandelt und gestohlen. Trotz des morgenländischen Einflusses während der Kreuzzüge blieb die elegante, wenngleich ziemlich schwere äußere Erscheinung einheimischer Pferde erhalten. Das leicht geschwungene Nasenprofil des Friesen wird wohl ein Überbleibsel des arabischen Einflusses aus jener Zeit sein. Dieses schwere Pferd ist noch lange Zeit nach Erfindung des Schießpulvers im Jahre 1338 als Kriegspferd par excellence eingesetzt worden.
Der Friese ist und bleibt ein Pferd zum Präsentieren. Der sächsische Kurfürst Johann Friedrich ritt 1554 auf einem friesischen Hengst zum Reichstag nach Speyer. Auch drei Jahre später saß Johann Friedrich in der Schlacht bei Mühlberg auf demselben Hengst. Damit zog er die Aufmerksamkeit dermaßen auf sich, dass Kaiser Karl V. den Mann von weitem an seinem Pferd erkannte. Offenbar war bereits zu dieser Zeit ein friesischer Hengst eine besondere Erscheinung!
annaL - 28. Jan, 17:53
